Ganzheitlich gesund leben


Wie du ein längeres Leben in bester Gesundheit und Energie verbringst


Liebe Freundin, lieber Freund,


über eineinhalb Jahre schreibe ich nun schon an diesem „Herzensdenker“-Blog, mit dem Ziel, dass dein Kopf (Verstandesebene) und dein Herz (Gefühlsebene) in Einklang kommen. Dabei habe ich über diverse Erfahrungen von meinen eigenen Reisen berichtet. Ich habe versucht, psychologische Phänomene einfach zu erklären. Und obgleich ich sehr stolz auf diese Beiträge bin, möchte ich sie von heute an erweitern.


HERZENSDENKER beschäftigt sich mit zwei wichtigen Teilen deines Körpers. Doch meine langfristige Vision ist es, ganzheitliche Gesundheit zu erschaffen. Das bedeutet:


Ich möchte auch den ganzen Körper mit einbeziehen, nicht nur Kopf und Herz.

Doch ganzheitlich bedeutet auch noch etwas anderes: Denn obgleich mein persönlicher Schwerpunkt auf Psychologie und Ernährungslehre liegen, gibt es doch noch unzählige andere Formen der Gesundheitslehre und der Heilung, die es wert sind, betrachtet zu werden.


In diesem ersten ganzheitlichen Blogartikel möchte ich dir mit auf den Weg geben,


  • was ganzheitliche Gesundheit eigentlich ist,

  • warum sie sich bisher nicht durchgesetzt hat,

  • warum sie für dich wichtig ist,

  • aus welchen Disziplinen sie besteht und

  • wie man alle Formen der Gesundheit miteinander vereinen kann.


Und noch etwas: Ich freue mich sehr über dein Feedback am Ende in den Kommentaren. Erzähl mir gerne, was ganzheitliche Gesundheit für dich bedeutet, wenn du dich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt hast!



Was ist eigentlich „ganzheitliche Gesundheit“?


In der Gesundheit bedeutet Ganzheitlichkeit, dass das ganze System Mensch betrachtet wird. Ein Beispiel: Wer die dröhnenden Kopfschmerzen mit Aspirin wegdrücken will, lindert vielleicht kurzfristig ein Symptom. Ganzheitlich wäre es jedoch, die Ursache der Kopfschmerzen zu suchen und das zugrundeliegende Problem zu lösen:


Warum hat der Mensch Kopfschmerzen? Aus Angst vor der anstehenden Prüfung. Nur vor dieser Prüfung oder vor jeder? Vor jeder. Stellt er sich seiner Angst? Nein, und sie wird mit jedem Mal schlimmer. Hilft die Aspirin? Nein, mit jedem Mal weniger…


Es muss natürlich nicht immer ein psychisches Konstrukt zugrunde liegen. Doch im Allgemeinen können wir uns merken:


Schmerzen sind nicht grundlos da.

Kein Gefühl, kein Schmerz, kein Symptom ist „einfach so“ da, und die meisten von ihnen entstehen auch nicht über Nacht.


Ziel ist es, die Wurzel des Problems zu lösen statt sein Symptom zu kurieren.

Leider betreibt die moderne Schulmedizin genau das höchstprofessionell: Im besten Fall wird das Symptom (Schmerz) kuriert, meist jedoch nur gelindert. Doch die Ursache wird nicht gefunden, und so kommt das Problem schnell wieder.


Die Folge sind Menschen, die bis an ihr Lebensende Pillen einnehmen und Tabletten schlucken müssen. Oftmals sind diese sogar nur dazu da, um die Nebenwirkungen eines anderen Medikaments aufzuheben. Mit ganzheitlicher Gesundheit hat dies nichts zu tun. Das Motto ist hier eher: „Nimm mir den Schmerz weg, damit ich weiter funktionieren kann!“ Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt:



Warum hat sich die ganzheitliche Medizin bisher nicht durchgesetzt?


Ganzheitliche Gesundheit hat einen äußerst präventiven Charakter. Denn es erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion, um sich der Prozesse im Inneren des eigenen Körpers bewusst zu werden.


Kaum ein Mensch sucht einen Arzt auf, wenn es ihm gut geht – der Arzt ist zum Sinnbild des „Krankheitskurierers“ geworden. Mit einer ganzheitlichen Betrachtung können ebenfalls Krankheiten geheilt werden. Doch Hilfe wird nicht erst aufgesucht, wenn ohnehin fast alles zu spät ist. Wie formulierte es die WHO auf ihrer Charta von 1948 so treffend?


„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Es geht also nicht nur um die Abwesenheit der Krankheit, sondern die Anwesenheit von Energie, Lebenskraft, Gesundheit. Und hier kommen wir zu einem großen Problem: Dem Präventionsparadox.


Denn der Erfolg präventiver Maßnahmen stellt die Notwendigkeit ebenjener infrage.

Wenn ich dreißig Jahre lang Sport treibe, mich gesund ernähre, die Sauna besuche, ins Eiswasser springe und 2 Liter Wasser am Tag trinke – und ich werde nicht krank – könnte man dann nicht daran zweifeln, dass diese Maßnahmen überhaupt notwendig waren? Was, wenn ich, ganz gleich, was ich auch getan hätte, gesund geblieben wäre?


Das führt uns zu einem weiteren Problem:


Wie sollen gesundheitsförderliche Maßnahmen angemessen über die „Krankenkasse“ (wohlgemerkt nur selten „Gesundheitskasse“ genannt) abgerechnet werden? Wer soll prüfen, ob ich mich gesund ernähre, wenn es nicht einmal Konsens gibt, was gesunde Ernährung eigentlich ist?


Präventive Maßnahmen werden oft als „überflüssig“ belächelt. Das klassische Bild ist der „Hamsterkäufer“, der sich aus Angst mit Klopapier, Mehl und Sonnenblumenöl eindeckt.


Doch das ist Angst. Wahre Prävention ist etwas ganz anderes.


  • Prävention bedeutet, sich der Auswirkungen der eigenen Taten auf die Zukunft bewusst zu sein.

  • Prävention bedeutet, Risiken abzuwägen und sich zu entscheiden.

  • Prävention bedeutet, zu entscheiden, wie viel mir langfristige Gesundheit über kurzfristigem Spaß wert ist.


Kurz: Prävention erfordert Ressourcen. Nachdenken. Intensives Beschäftigen mit sich selbst. Und das machen die wenigsten.

Wenn du diese Worte liest, gehörst du vermutlich zu den wenigen Menschen, denen ihre Gesundheit und ihr Leben wirklich am Herzen liegen, und die etwas tun, um diese Gesundheit auch zu behalten. Lass mich dir also nur einige der vielen Vorteile aufführen, die es für dich haben kann, wenn du dich ganzheitlich um deinen Körper kümmerst:


Welche Vorteile hat der ganzheitliche Ansatz für dich?


  • Du lernst deinen Körper kennen und verstehst seine Signale.

  • Du lebst im Einklang mit der Natur deines Körpers.

  • Du vermeidest chronischen Schmerz.

  • Du führst deinem Körper die Stoffe zu, die er braucht und vermeidest die, die ihm schaden.

  • Du erhöhst deine Lebensqualität und führst ein zufriedeneres Leben.

  • Du erhöhst deine Lebensquantität und führst ein längeres Leben.

Ich könnte noch viele weitere aufzählen, doch ich glaube, du hast bereits ein ganz gutes Bild bekommen. Falls dich nun interessiert, was genau denn diese ganzheitliche Gesundheit ist, dann lass mich dir im nächsten Abschnitt erklären, wie einfach sie funktioniert:



Ist das nicht alles Öko-Hokuspokus?


Nicht im Geringsten. Denn genau genommen sind alle Formen der Medizin vertreten – jede passt in einer bestimmten Situation besser als eine andere. Über die wichtigsten möchte ich dir hier einen kleinen Überblick geben. Ich werde ihre Vor- und Nachteile in späteren Blogartikeln noch genauer erläutern; (Quellen: www.wikipedia.org)


Disclaimer: Die hier beschriebenen Heilungsformen verstehen sich nicht als Empfehlung, sondern lediglich als Versuch, einen ersten Überblick über die Behandlungsformen zu geben. Es wird keine Haftung für die Anwendung der einzelnen Domänen übernommen!


Schulmedizin

Traditionelle, an den Universitäten gelehrte und auf die Diagnose und Behandlung von Krankheiten ausgelegte Form der Medizin.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Operative Eingriffe, Symptombeseitigung, kurzfristige Schmerzlinderung, akute Lebensrettung, Pharmakotherapie.


Heilpraktik

Eine auf Naturheilkunde basierende Form der einheitlichen Heilung von Körper und Seele. Möglichkeit, freier auf die Bedürfnisse des Patienten einzugehen, da weniger durch Gesetze reguliert.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Naturheilkundliche Therapie, ausleitende Verfahren, Probleme, die auf Körper und Geist zurückzuführen sind, zwischenmenschliche Probleme.


Homöopathie

Behandlungsmethode, in der Arzneimittel verabreicht werden, die ähnliche Symptome hervorrufen, wie die zu heilende Krankheit.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: jede Art von Krankheit oder Schmerz, deren Symptome auf natürlicher Basis behandelt werden sollen, ausleitende Verfahren.


Psychotherapie

Die Behandlung psychischer Störungen oder Probleme, unter anderem durch Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Psychische Störungen, mentale Belastungen wie Stress, die sich auch körperlich auswirken, zwischenmenschliche Konflikte und Probleme, Herstellung eines gesunden Lebensstils, Verhaltensänderung.


Neurolinguistisches Programmieren (NLP)

Form der kognitiven Umgestaltung, durch die unter anderem einschränkende Glaubenssätze durch ermutigende ersetzt werden und das eigene Verhalten angepasst werden kann.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Spezifische Phobien, nachhaltige Verhaltensänderung, verbesserte Kommunikation, Gesprächstherapie, psychische Probleme.


Physiotherapie

Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit unseres Körpers durch spezifische Trainings, Massage und Bewegung.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Chronische Schmerzen loswerden, Schmerzprävention, gesundes Körpergefühl, das durch falsche Benutzung des Bewegungsapparats ausgelöst wird.


Ernährungslehre

Möglichkeit, die eigene Ernährung so gesund wie möglich zu gestalten und zu lernen, was dem eigenen Körper in welchem Maße gut tut oder ihm schadet.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Begleitend zur Therapie körperlicher Krankheiten, präventiv, um einen gesunden Lebensstil zu erschaffen oder Krankheiten vorzubeugen.


Ayurveda

Traditionelle indische Heilkunst, die sich der ganzheitlichen Heilung des menschlichen Körpers widmet, und sowohl Krankheiten, wie auch Ernährung, Stoffwechsel und Bewegung in Einklang bringen möchte.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Störungen des Körpergleichgewichts, Umgang mit negativen Umwelteinflüssen, Massagen, Akupunktur, Hauterkrankungen, Schlafstörungen, verbessertes Wohlbefinden, Yoga, Meditation.


Haltungstherapie

Eine Form der Physiotherapie, die mit gezielten Übungen und Trainings die Körperhaltung in ihre natürliche Form zurückzubringen versucht.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Fehlstellung des Körpers, X-Beine, verkrümmte Wirbelsäule, chronische Schmerzen des Bewegungsapparats.


Osteopathie

Ganzheitlicher Ansatz der Behandlung mit den Händen, mit dem Ziel, Blockaden im Körper zu lösen und so die Beweglichkeit wiederherzustellen.

  • Beispiel für Anwendungsgebiete: Behandlung von Faszien, Nutzung körpereigener Selbstheilungskräfte, Begleitende Behandlung



Wie können wir all diese Unterschiede miteinander vereinen?


Wir haben nun viele der wesentlichen Heilungspraktiken kennengelernt, und auch, in welchen Situationen sie besonders hilfreich sein können. Es ist immer wichtig sich vor Augen zu halten, dass viele Heilungsformen (z.B. Ayurveda) bereits damit werben, ganzheitlich zu denken, also den ganzen Menschen zu betrachten. Doch nur die Vielfalt aller Möglichkeiten ermöglicht einen wirklichen Rundumblick:


So wenig ein Medikament gegen schlechte Ernährung hilft, so wenig helfen Globuli gegen Alzheimer oder Psychotherapie gegen ein gebrochenes Bein.

Fest steht: Jede Form der Gesundheit hat ihre Daseinsberechtigung – im richtigen Moment. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie brauchen einen Arzt, bzw. einen Menschen, der erkennt, welche inneren Ursachen den äußeren Problemen/Symptomen zugrundeliegen. Und genau das habe ich mir zur Aufgabe gemacht



UNISALVIA® - Gesundheit neu gedacht


„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie 'schnellere Pferde' geantwortet!“ Henry Ford, US-Amerikanischer Autohersteller

Ganz nach dem Zitat von Henry Ford erfordert es visionäres Denken, um eine neue Lösung für ein bekanntes Problem zu finden. Daher habe ich UNISALVIA® ins Leben gerufen. Sinnlich bedeutet die Wortzusammensetzung „ganz“, bzw. „ganzheitlich“ und „gesund“, bzw. „geheilt“.


Meine Vision ist es, die Stärken und Schwächen jeder einzelnen Heilungsform anzuerkennen, sie miteinander zu kombinieren und im richtigen Moment einzusetzen. Als Vermittler zwischen den Gesundheitspraktikern und den Patienten zu fungieren. Doch dazu mehr in zukünftigen Blogbeiträgen. Fassen wir an dieser Stelle noch einmal kurz zusammen, was ganzheitliche Gesundheit bedeutet:



Take-Aways dieses Blogbeitrags


  1. Ganzheitliche Gesundheit bedeutet, nicht nur den Schmerz, sondern auch dessen Ursache zu betrachten – den Mensch als ganzes und komplexes System.

  2. Gesundheit ist nicht bloß die Abwesenheit von Krankheit, sondern ein völliges körperliches wie geistiges Wohlbefinden.

  3. Es geht um die Beseitigung der Wurzel des Problems, nicht die Behandlung seiner Symptome.

  4. Jede Heilungsform ist manchmal angebracht – man muss nur den richtigen Einsatzpunkt für sie finden.


Ich hoffe bereits jetzt, dass du viel von diesem Einstieg in die ganzheitliche Gesundheit profitiert hast. In den kommenden Wochen und Monaten werde ich dich auf eine spannende Reise mitnehmen, auf der wir noch viele Möglichkeiten der Gesundheit im Detail anschauen werden. Du wirst lernen, wie du für dich und deine Gesundheit sorgen kannst und somit ein zufriedenes, energiereiches, gesundes, langes und erfülltes Leben leben wirst.


Klingt das nach einem Abenteuer, auf das du dich einlassen willst?


Wenn ja, freue ich mich, mit dir einen Reisebegleiter gewonnen zu haben. Lass es dir gutgehen – ich freue mich schon auf das nächste Mal!


Bis dahin alles Liebe,




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